Baurechtliche Sicherheit
Rechtskräftiger B-Plan, Vorbescheid oder nur eine Idee.
Assetklassen · Grundstücke
Beim Grundstück verkaufen Sie kein Gebäude, sondern das, was darauf entstehen darf. Der Preis hängt fast vollständig am Baurecht – und an der Frage, wie belastbar es ist.
Wir vermitteln Bauland, Konversions- und Nachverdichtungsflächen, Gewerbegrundstücke und Areale mit Abbruchbestand. Käufer sind Projektentwickler, Bauträger, Bestandshalter mit eigener Entwicklung und zunehmend auch institutionelle Investoren, die früher einsteigen wollen.
Bewertet wird über den Residualwert: Verkaufserlös der geplanten Bebauung minus Baukosten, Finanzierung, Vertrieb und Entwicklergewinn. Was übrig bleibt, ist der Grundstückswert. Die Berechnung ist komplex – jede Annahme in dieser Rechnung ist verhandelbar.
Deshalb bereiten wir Flächen so auf, dass der Käufer möglichst wenig Unsicherheit einpreisen muss: geklärtes Baurecht, Altlastenauskunft, Vermessung, Erschließungsstand. Jede offene Frage kostet im Preis mehr, als ihre Klärung gekostet hätte.
Werttreiber
Rechtskräftiger B-Plan, Vorbescheid oder nur eine Idee.
Der Preis wird pro Quadratmeter Geschossfläche gedacht, nicht pro Quadratmeter Grundstück. Eine Studie zur Ausnutzung zahlt sich fast immer aus.
Verdachtsflächen ohne Gutachten führen zu pauschalen Abschlägen. Ein Bodengutachten kostet wenig und reduziert Unsicherheit beim Käufer.
Wer offene Erschließungsbeiträge, Anschlusskosten und Leitungsrechte vorher klärt, verhandelt später nicht mehr darüber.
Ablauf
Grundbuch, Baulastenverzeichnis, Bebauungsplan und Altlastenauskunft einholen.
Bei Bedarf eine architektonische Machbarkeitsstudie, die die erzielbare BGF plausibel macht.
Preisband auf Basis realistischer Baukosten und Verkaufserlöse, mit zwei bis drei Szenarien.
Entwickler und Bauträger, die Assetklasse und Region tatsächlich bedienen – gezielt statt breit.
Kaufpreisanpassung nach erreichtem Baurecht, Rücktrittsrechte und Fälligkeiten eindeutig regeln.
Aus der Praxis
Bei Flächen ohne fertiges Baurecht arbeiten wir häufig mit einem Sockelpreis plus Nachbesserung je zusätzlich genehmigtem Quadratmeter BGF. Das überbrückt die Bewertungslücke zwischen Verkäufer und Käufer, ohne dass einer die Risiken allein trägt.
Städtebaulicher Vertrag, Sozialquote, Stellplatzablöse – wer früh mit der Verwaltung spricht, weiß, was der Käufer später schultern muss, und kann es einpreisen.
Ein bestehendes Gebäude kann Bestandsschutz und damit mehr Kubatur bedeuten, als der B-Plan hergibt. Das prüfen wir, bevor jemand vom Abriss spricht.
Fragen
Die Punkte, die Eigentümer vor einem Mandat ansprechen – so beantwortet, wie wir es im Erstgespräch tun.
Ja. Der Preis liegt dann niedriger und der Vertrag arbeitet meist mit Nachbesserungsklauseln. Käufer sind Entwickler, die den Planungsprozess selbst führen wollen.
Die Dauer hängt vom Baurecht, der Prüfung durch den Käufer und gegebenenfalls vom kommunalen Planungsprozess ab.
Die Kosten hängen von Größe und Untersuchungsumfang ab. Gemessen an der Preiswirkung ist das meist die beste Investition im gesamten Prozess.
Assetklassen
Wir beraten bei Immobilien- und Unternehmenstransaktionen ab 20 Mio. € in ganz Europa, mit klarem Schwerpunkt auf der DACH-Region. Jede Assetklasse hat ihren eigenen Käuferkreis – das sind die Segmente, in denen wir am häufigsten unterwegs sind.
Schicken Sie uns die Eckdaten – Sie bekommen eine ehrliche Einschätzung zu Preis und Käuferkreis.