Investment Case
Eine belastbare Darstellung von Lage, Mietern, Ertragsentwicklung und Risiken, die Investoren in ihre eigene Kalkulation übernehmen können.
Investoren · Institutionell
Institutionelle Investoren kaufen nach festen Anlagerichtlinien und über Gremien. Wir bereiten Ihre Immobilie so vor, dass sie in diesen Prozess passt, und sprechen gezielt die Häuser an, deren aktuelles Mandat zum Objekt passt.
Zu den institutionellen Immobilieninvestoren zählen insbesondere Immobilienfonds und Investmentmanager, Versicherungen, Pensionskassen und Versorgungswerke. Sie investieren nach schriftlich fixierten Ankaufsprofilen, häufig mit Vorgaben zu Assetklasse, Lage, Losgröße, Ertragsstruktur, ESG und Finanzierung. Ob ein Haus zu einem Zeitpunkt aktiv ankauft, hängt von seinem aktuellen Mandat ab und lässt sich nicht pauschal unterstellen.
Für Eigentümer bedeutet das: Ein institutioneller Verkauf beginnt mit der Frage, welcher Investorentyp das Objekt nach seinen Richtlinien überhaupt erwerben darf, und mit Unterlagen, die eine Gremienentscheidung tragen. Im Vordergrund stehen Transaktionen ab grundsätzlich 10 Mio. Euro – ganze Objekte, Portfolios und geeignete Projektentwicklungen.
Leistungen
Eine belastbare Darstellung von Lage, Mietern, Ertragsentwicklung und Risiken, die Investoren in ihre eigene Kalkulation übernehmen können.
Aufbereitung von Mietvertragslaufzeiten, Indexierung, Leerstand und nicht umlagefähigen Kosten als Grundlage der Bewertung.
Vollständige Unterlagen, technischer Zustand und anstehende Investitionen – dokumentiert statt pauschal geschätzt.
Einschätzung, ob und wie der Käufer das Objekt finanzieren kann, da dies Preis und Vollzugssicherheit beeinflusst.
Energieausweise, Verbrauchsdaten und gegebenenfalls Sanierungsfahrplan, soweit Anlagerichtlinien entsprechende Angaben verlangen.
Zeitplan und Unterlagen werden auf Gremienzyklen abgestimmt, damit Angebote nicht an internen Freigaben scheitern.
Käufergruppen
Die Gruppen unterscheiden sich in Anlagerichtlinien, Entscheidungswegen und Restriktionen. Einheitliche Renditeziele gibt es nicht.
Offene und geschlossene Fonds sowie Spezialfonds mit schriftlicher Anlagepolitik und festen Ankaufsrichtlinien.
Langfristig orientierte Anleger, bei denen regulatorische Vorgaben, Risikobudget und Reporting eine wichtige Rolle spielen können.
Je nach Mandat mit Fokus auf planbare Erträge; Anlagevorgaben und Gremienprozesse sind früh einzuplanen.
Immobiliensegmente
Ablauf
Objekt- und Mietdaten, technischer Zustand, Preisvorstellung und gewünschter Zeitplan.
Investment Case, Unterlagen, Datenraum und Entscheidung zwischen diskretem Verkauf und strukturiertem Bieterverfahren.
Abgleich mit aktuellen Mandaten und Ankaufsprofilen institutioneller Investoren.
Anonymisierter Teaser, Vertraulichkeitsvereinbarung und Freigabe der Unterlagen.
Vergleich der Angebote nach Preis, Bedingungen, Gremienvorbehalt und Finanzierung; Steuerung der Prüfung.
Begleitung bis zur Beurkundung und zum Vollzug gemeinsam mit den beauftragten Beratern.
Für Investoren
Investmentmanager, Versicherungen und Versorgungswerke können uns ihr aktuelles Ankaufsprofil übermitteln. Wir stellen Objekte vor, wenn sie dazu passen.
Assetklasse, Region, Volumen, Strategie und ESG-Vorgaben werden einmal erfasst und bei jeder Vorstellung berücksichtigt.
Teaser, Objektunterlagen und Datenraum sind auf die Anforderungen institutioneller Prüfprozesse ausgerichtet.
Ein übermitteltes Profil ist eine Kontaktaufnahme. Ob und wann passende Objekte vorliegen, hängt von den jeweiligen Mandaten ab.
Häufige Fragen
Kurze Antworten aus der Praxis – und ein Hinweis darauf, wann ein Nachbarbereich der bessere Weg ist.
Zunächst wird geklärt, welche institutionellen Käufer das Objekt nach ihren Anlagerichtlinien erwerben können. Darauf folgen Investment Case, vollständige Unterlagen und Datenraum, die gezielte Ansprache nach Vertraulichkeitsvereinbarung, der Vergleich der Angebote und die Begleitung von Due Diligence und Beurkundung.
Ein diskreter Verkauf an wenige ausgewählte Investoren schützt Mieter und Vertraulichkeit. Ein strukturiertes Bieterverfahren erzeugt mehr Wettbewerb, erfordert aber mehr Vorbereitung. Welcher Weg passt, hängt von Objekt, Zeitplan und Zahl realistischer Käufer ab.
Institutionelle Käufer entscheiden in der Regel über Gremien. Zeitplan, Unterlagen und Angebotsbedingungen sollten diese Freigabeschritte berücksichtigen, damit ein Angebot nicht nachträglich scheitert.
Viele institutionelle Anleger haben ESG-Vorgaben in ihren Richtlinien. Welche Angaben verlangt werden, unterscheidet sich je Haus. Energieausweise und Verbrauchsdaten sollten deshalb vor der Ansprache verfügbar sein.
Teilweise, etwa im Rahmen von Forward Deals. Voraussetzung sind in der Regel geklärtes Baurecht, ein belastbarer Zeitplan und eine Struktur, die zu den Richtlinien des Investors passt.
Eigentümer senden uns die Eckdaten ihrer Immobilie, Investoren ihr Ankaufsprofil. Beides behandeln wir vertraulich.