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Asset Klassen · Student Housing

Studentenwohnen & Student Housing

Fox Capital begleitet Eigentümer und Projektentwickler beim Verkauf von Studentenwohnheimen, PBSA-Objekten und Student-Living-Portfolios an spezialisierte Fonds, institutionelle Investoren, Family Offices und Betreiber.

Die Fox Capital GmbH ist eine unabhängige, inhabergeführte Beratung für Immobilientransaktionen, Finanzierung, Corporate Finance und M&A. Beim Verkauf von Studentenwohnen begleiten wir Bestandsobjekte, Neubauten und Projektentwicklungen ab einem Transaktionsvolumen von 10 Mio. Euro – als Einzelobjekt oder Portfolio, off-market oder im strukturierten Bieterverfahren.

Studentenwohnen (Purpose-Built Student Accommodation, PBSA) liegt zwischen Wohnen und Betreiberimmobilie. Käufer bewerten deshalb nicht nur Lage und Gebäude, sondern Auslastung über das ganze Jahr, die Zusammensetzung der All-in-Miete, die Betriebskosten und die Struktur des Betriebs – Pacht, Management oder Eigenbetrieb.

Der Käuferkreis ist spezialisiert. Eine breit gestreute Vermarktung erzeugt Anfragen, aber selten belastbare Gebote. Entscheidend ist die gezielte Ansprache der Adressen, deren Ankaufsprofil zu Standort, Größe und Betreiberstruktur passt.

Worauf wir zuerst schauen

  • Standort, Hochschullandschaft und Wettbewerbsangebot
  • Auslastung im Jahresverlauf, einschließlich Sommermonaten
  • All-in-Mieten und ihre rechtliche Belastbarkeit
  • Betriebs- und nicht umlagefähige Kosten je Einheit
  • Betreiberstruktur: Pacht-, Managementvertrag oder Eigenbetrieb
  • CapEx- und FF&E-Bedarf, Fluktuation und Drittverwendungsfähigkeit

Kennzahlen

Transaktionsvolumen
ab 10 Mio. €
Objekte
Wohnheime, PBSA, Portfolios, Projekte
Typische Käufer
Spezialfonds, Institutionelle, Family Offices, Betreiber
Bewertungsbasis
Nettoertrag aus Betrieb und Vertrag
Vermarktung
Off-market oder Bieterverfahren
Objekt besprechen

Werttreiber

Was hier den Preis bestimmt

01

Nachhaltige Auslastung

Käufer rechnen mit der durchschnittlichen Jahresauslastung, nicht mit dem Semesterbeginn. Belegte Monatswerte über mehrere Jahre und ein Konzept für die Sommermonate stützen den Preis.

02

Netto statt brutto

Die All-in-Miete enthält Möblierung, Nebenkosten und Services. Bewertet wird, was nach Betriebs-, Service- und Vermarktungskosten übrig bleibt – diese Aufschlüsselung gehört in den Datenraum.

03

Betreiber und Vertrag

Pachtvertrag mit bonitätsstarkem Betreiber, Managementvertrag oder Eigenbetrieb verändern das Risikoprofil grundlegend. Restlaufzeit, Sicherheiten sowie Change-of-Control- und Kündigungsklauseln sind vor Vermarktungsstart zu prüfen.

04

Standortnachfrage

Entwicklung der Studierendenzahlen, Angebot an Wohnheimplätzen, Entfernung zu Campus und ÖPNV sowie Projekte in der Pipeline bestimmen, wie belastbar die Mietannahmen sind.

05

CapEx und FF&E

Möblierung und Ausstattung nutzen sich durch hohe Fluktuation schneller ab. Dokumentierte Ersatzzyklen und Rücklagen verhindern pauschale Abschläge in der Due Diligence.

06

Skalierbarkeit und Drittverwendung

Objektgröße, Plattformfähigkeit für Betreiber und eine mögliche alternative Nutzung als Micro-Living oder Wohnen beeinflussen, wie viele Käufer realistisch bieten.

Ablauf

So läuft ein Verkauf in diesem Segment

  1. Schritt 01

    Objektprüfung

    Aufnahme von Betriebszahlen, Mietstruktur, Betreibervertrag, Baurecht und technischem Zustand.

  2. Schritt 02

    Bewertung und Positionierung

    Marktnahe Bewertung auf Basis des nachhaltigen Nettoertrags und Definition des passenden Käuferkreises.

  3. Schritt 03

    Strukturentscheidung

    Asset oder Share Deal, Off-Market oder Bieterverfahren – abgestimmt auf Zeitplan, Vertraulichkeit und steuerliche Prüfung durch Ihre Berater.

  4. Schritt 04

    Anonymisierter Teaser und Ansprache

    Gezielte, diskrete Ansprache von Adressen, die im Segment tatsächlich ankaufen.

  5. Schritt 05

    NDA und Datenraum

    Vollständiger, indexierter Datenraum nach Unterzeichnung der Vertraulichkeitsvereinbarung.

  6. Schritt 06

    Angebote, Due Diligence und Closing

    Vergleich von Preis und Vollzugssicherheit, Steuerung der Due Diligence bis zur Beurkundung.

Fragen

Was Eigentümer uns fragen

Die Punkte, die Eigentümer vor einem Mandat ansprechen – so beantwortet, wie wir es im Erstgespräch tun.

Wer kauft Studentenwohnheime?

Typische Käufer sind spezialisierte Student-Housing- und Wohnfonds, institutionelle Investoren wie Versicherungen und Versorgungswerke, internationale Student-Housing-Plattformen, Family Offices sowie Betreiber, die Objekte selbst halten wollen. Ihre Ankaufsprofile unterscheiden sich nach Standortqualität, Objektgröße, Baujahr und Betreiberstruktur. Weil der Käuferkreis vergleichsweise klein ist, ist eine gezielte Ansprache der passenden Adressen wirkungsvoller als eine breite Vermarktung.

Wie wird Studentenwohnen bewertet?

Grundlage ist in der Regel der nachhaltig erzielbare Nettoertrag: die Mieteinnahmen bei realistischer Jahresauslastung abzüglich Betriebs-, Service-, Vermarktungs- und nicht umlagefähiger Kosten sowie Rücklagen für FF&E und CapEx. Bei verpachteten Objekten stehen Pachthöhe, Restlaufzeit und Betreiberbonität im Mittelpunkt. Standortnachfrage und Wettbewerbsangebot bestimmen, welchen Risikoabschlag Käufer ansetzen.

Welche Kennzahlen prüfen Investoren?

Im Vordergrund stehen die monatliche Auslastung über mehrere Jahre einschließlich der Sommermonate, die durchschnittliche Miete je Apartment und ihre Zusammensetzung, die Wiedervermietungs- und Vorvermietungsquote, Betriebskosten und nicht umlagefähige Kosten je Einheit sowie der FF&E- und CapEx-Bedarf. Bei Pachtmodellen kommen Pachtdeckung und Restlaufzeit hinzu. Am Standort prüfen Investoren Studierendenzahlen, Wohnheimangebot und Projekte in der Pipeline.

Welche Rolle spielt der Betreiber?

Der Betreiber entscheidet über Auslastung, Kostenstruktur und Wiedervermietung. Beim Pachtvertrag kauft der Investor vor allem das Vertrags- und Bonitätsrisiko des Betreibers, beim Managementvertrag oder Eigenbetrieb das operative Ergebnis. Restlaufzeit, Sicherheiten, Leistungsabgrenzung sowie Change-of-Control- und Kündigungsrechte sollten vor dem Verkauf geprüft werden; die rechtliche Beurteilung im Einzelfall gehört zu qualifizierten Rechtsanwälten.

Kann Student Housing off-market verkauft werden?

Ja. Gerade bei laufendem Betrieb ist ein Off-Market-Verkauf an wenige geprüfte Investoren häufig sinnvoll, weil er Unruhe bei Mietern, Personal und Betreiber vermeidet. Ein anonymisierter Teaser geht nur an passende Adressen, Details folgen erst nach NDA. Ein strukturiertes Bieterverfahren erzeugt mehr Preiswettbewerb, setzt aber einen ausreichend großen Käuferkreis und eine vollständige Vorbereitung voraus.

Unterlagen

Welche Unterlagen Käufer benötigen

  • ›Mieterliste je Apartment mit Mietstruktur (Miete, Möblierungszuschlag, Nebenkosten- und Servicepauschale)
  • ›Monatliche Auslastung der letzten 24 bis 36 Monate, einschließlich Sommermonaten
  • ›Vorvermietungsstand für das kommende Semester und Wiedervermietungsquote
  • ›Betreiber-, Pacht- oder Managementvertrag mit allen Nachträgen
  • ›Betriebskosten und nicht umlagefähige Kosten je Einheit
  • ›FF&E-Inventar mit Alter, Ersatzzyklus und vertraglicher Zuordnung
  • ›Baugenehmigung und baurechtliche Einordnung (Wohnen oder Beherbergung)
  • ›Grundbuch, Belegungsbindungen, Förderdarlehen, technische Gutachten und Energieausweis

Denken Sie über einen Verkauf in dieser Assetklasse nach?

Schicken Sie uns die Eckdaten – Sie bekommen eine ehrliche Einschätzung zu Preis und Käuferkreis.

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